KulturKaleidoskop

eine Kooperation zwischen FabulaDrama e.V. und TUSCH Berlin

In dem einwöchigen Erzähl- und Theaterworkshop "Kulturkaleidoskop" mit den Erzähler*innen / Theaterpädagog*innen Stefanie Kaluza und Leandro Gomes Viana beschäftigt sich jeweils eine Willkommensklasse der Gustav-Freytag-Schule und der Ernst-Reuter-Oberschule mit dem Thema "Was bedeutet Kultur für mich?". Anhand theaterpädagogischer Methoden konkretisieren sie die Fragestellungen „Wie sieht meine Kultur aus? Was ist mir wichtig an meiner Kultur? Kenne ich noch andere Kulturen? Welche Unterschiede begegnen mir?“. Sie sammeln Materialien, Geschichten, Gesten, Verhaltensweisen etc., die ihre Kultur oder andere Kulturen repräsentieren. Dabei ist es auch möglich, dass sich neue Fragen ergeben oder sich die Themenschwerpunkte erweitern und verschieben.

Die Schüler*innen setzen sich nicht nur mit dem eigenen Kulturverständnis auseinander, sondern überlegen gemeinsam mit den Erzähler*innen / Theaterpädagog*innen in einem zweiten Schritt weitere Fragen, die sie anderen stellen möchten. Sie entwickeln spielerische – verbale und nonverbale – Interviewsituationen rund um das Thema "Was bedeutet Kultur für mich und die anderen?". Mit diesem Fragenpool gehen sie auf Forschungsreise in den unmittelbaren Sozialraum und interviewen Mitschüler*innen, Lehrer*innen, Mitarbeiter*innen der umliegenden Ladengeschäfte, Passant*innen...

Zusammen mit den Künstler*innen entscheiden die Jugendlichen, welches Material und welche Erkenntnisse ihnen besonders wichtig sind und probieren / entwickeln Formen der szenischen Umsetzung. Wie bei einem Kaleidoskop untersuchen sie das Kulturverständnis von sich und anderen – von nah und fern – und fügen die verschiedenen Bausteine in neuer Gestalt zusammen. Sie überprüfen die Ergebnisse auf ihre Spielbarkeit und lernen unterschiedliche Erzähl- und Theatertechniken kennen. Am Ende der Projektwoche werden die künstlerischen Ergebnisse bei einer Abschlusspräsentation gezeigt.

"Kulturkaleidoskop" wird freundlicherweise von der Stiftung Chancen und Bildung für Kinder - Erika Thomas gefördert.


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